Outlook Tipp: Aktualisierung für den Junk-E-Mail-Filter

Microsoft Outlook bietet ganz frisch ein Update für den Junk E-Mail Filter. Damit dieser leistungsfähig bleibt und effektiv arbeiten kann, sollte er immer auf dem neuesten Stand sein. Microsoft veröffentlicht daher regelmäßig kostenlose Aktualisierungen, welche die Erkennung der aktuellsten Spam-Nachrichten optimiert.

Die Filter für Outlook 2013, 2010 und 2007 wurden gerade aktualisiert. Die kostenlosen Downloads stehen ab sofort unter den folgenden Adressen zur Verfügung:

Versionen: Outlook 2013/2010 (32- und 64-Bit), 2007 und Office 365 (Outlook)

Junk-E-Mail-Update für Outlook 2013 (32-Bit)

Junk-E-Mail-Update für Outlook 2013 (64-Bit)

Junk-E-Mail-Update für Outlook 2010 (32-Bit)

Junk-E-Mail-Update für Outlook 2010 (64-Bit)

Junk-E-Mail-Update für Outlook 2007

Laden Sie sich die entsprechende Datei direkt von der Microsoft Homepage herunter und installieren diese.

Nintex Workflow Tipp – Daten mittels einer BCS (Business Data Connectivity) Abfrage abrufen und in eine Liste schreiben

In der Praxis sollen möglichst viele Arbeitsvorgänge automatisiert werden. Mit den Bordmitteln von Microsoft gerät man schnell an Grenzen. Mit einem tollen Nintex-Workflow können Sie Daten über eine Business Data Connectivity Aktion abrufen, in Variablen speichern, um diese anschließend mittels einer wiederkehrenden Aktion als Listenelement in eine Liste einzutragen.

Dieses Szenario spielt sich in der Praxis oft ab, daher wird in diesem Blog Schritt für Schritt die Vorgehensweise erläutert.

Der Workflow sieht wie folgt aus:

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Schritt 1:

Erstellen Sie in Nintex zunächst einen Website Workflow.

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Schritt 2:

Für den Workflow werden einige Variablen benötigt. Erzeugen Sie folgende Variablen.

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Schritt 3:

Die nachfolgend aufgelisteten Aktionen samt den zugehörigen Einstellungen werden benötigt.

Aktion BCS abfragen wird zwei Mal benötigt. Jeweils eine für jede Spalte.

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Spalte: CustomerID

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Hinweis: Sie benötigen einen bereits bestehenden externen Inhaltstyp, welchen Sie vorzugsweise mit Hilfe des SharePoint Designer erstellen. Bitte beachten Sie hierbei, dass Sie Sie Ihre entsprechenden Zugangsdaten benötigen. Des Weiteren berücksichtigen Sie auch, dass Sie eine bereits bestehende Verbindung zur Datenbank mittels einer SharePoint Liste benötigen. In diesem Beispiel wird die Datenbank „Northwind“ verwendet.

Eine Vorgehensweise zur Erstellung eines externen Inhaltstyps finden sie hier:

http://blog.ppedv.de/post/2014/05/05/Externen-Inhaltstyp-erstellen-Anbindung-einer-SQL-Datenbank-Tabelle-uber-SharePoint-Designer-2013.aspx

Die Northwind Datenbank enthält mehrere Tabellen. Im vorliegenden Beispiel wird die Tabelle Customers verwendet. Aus dieser Tabelle werden zwei Spalten abgerufen „CustomerID“ und „CompanyName“. Sie können die Menge der Abfragen beliebig erweitern.

In der Aktion BCS Abfrage definieren Sie die Parameter und wählen die Variable „colCustomerID“ aus. Dort werden die abgerufenen Daten gespeichert.

Spalte: CompanyName

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Die zweite Aktion ist nahezu identisch. Der einzige Unterschied ist die Auswahl der untenstehenden Variable „colCompanyName“

Aktion: Für jedes Element

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In der Aktion „Für jedes Element“ tragen Sie die Parameter wie abgebildet ein.

Aktion: Collection Vorgang

Diese Aktion wird ebenfalls zwei Mal eingefügt. Für beide Spalten jeweils eine Aktion.

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Geben Sie in dieser Aktion wie abgebildet alle Parameter ein.

Für die zweite Aktion Collection Vorgang werden die Parameter lediglich angepasst.

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Aktion: Element erstellen

 

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Die Aktion Element erstellen benötigt die Angabe wo die Elemente erstellt werden sollen. In diesem Beispiel wird eine zuvor erstellte Liste mit dem Namen „Abfrage SQL“ mit zwei Spalten verwendet, in die die Daten geschrieben werden.

Abschließend muss der Workflow noch ausgeführt werden. Die Website Workflows sind etwas versteckt untergebracht.

Sie finden diesen indem Sie die Websiteinhalte aufrufen. Einstellungen -> Websiteinhalte

In der oberen rechten Ecke klicken Sie auf Website-Workflows

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Das Resultat sieht wie folgt aus.

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Webforms Client Validation

Ein Schulungsteilnehmer eines Web Forms Kurses vor zig Jahren, schreibt mir heute eine Mail mit folgender Einleitung

lange nicht mehr gesehen, wie geht’s denn so?

Ich habe ein kleines Problemchen,

Dabei war ein Stück ASP.NET Code, das so geschätzt vor 10 Jahren entstanden ist. Es muss heute um eine bestimmte Client Funktionalität ergänzt werden. Da der VB.NET Code sagen wir mal nicht mehr ganz State of the Art ist, habe ich das Problem prototypisch nachgebaut und auch gelöst.

Ein EingabeFeld wird mit einem Validator Control auf vorhandene Eingabewerte geprüft. Um einen Postback im Fehlerfalle zu verhindern, soll die Client Seitige JavaScript Validierung benutzt werden.

   1:  <form id="form1" runat="server">
   2:          <asp:ScriptManager ID="ScriptManager1" runat="server"></asp:ScriptManager>
   3:          <div>
   4:              <asp:TextBox runat="server" ID="text1"></asp:TextBox>
   5:              <asp:RequiredFieldValidator ID="RequiredFieldValidator1" ControlToValidate="text1" runat="server"
   6:                  EnableClientScript="True"
   7:                  ErrorMessage="RequiredFieldValidator"></asp:RequiredFieldValidator>
   8:   
   9:              <asp:Button runat="server" Text="Button" OnClick="Unnamed1_Click"

Leider Pustekuchen. Die Validierung wird so weiter am Server ausgeführt.

Der Grund liegt in einer Änderung der JavaScript Library der ASP.NET Validator Controls mit der Version 4.5. Es wird nun auf JQuery gesetzt, statt auf die Microsoft Webforms JavaScript Bibliothek. Eigentlich ne gute Sache, wenn Jquery auch eingebunden ist. Falls das nicht geschehen soll kann man den alten Mode per Web.Config erzwingen.

   1:  <appSettings>
   2:      <add key="ValidationSettings:UnobtrusiveValidationMode" value="None" />
   3:    </appSettings>

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Will man nun beim Click des Buttons zusätzliches JavaScript ausführen, stoßt man auf einen Konflikt. Die Client seitige validierung funktioniert nicht mehr und es wird wieder ein Postback zum Server ausgeführt.

Ein Blick in den gerenderten HTML Code offenbart das Problem. Ohne wird das OnClick Event von ASP.NET Page Life Cycle genutzt,

   1:      <input type="submit" name="ctl02" value="Button" 
   2:  onclick="javascript:WebForm_DoPostBackWithOptions(new WebForm_PostBackOptions(
   3:  &quot;ctl02&quot;, &quot;&quot;, true, &quot;&quot;, &quot;&quot;, false, false))" />
   4:   

In der ASPX Seite steht nun aber im Button zusätzliches JavaScript. In dem Fall um einen Meldung ala Wirklich Löschen? einzublenden.

Abhilfe schafft der manuelle Aufruf der client-seitigen Validierung per ClientValidate.

   1:   function YesNo() {
   2:   
   3:              if (Page_ClientValidate()) {
   4:                  if (confirm("YesNo?")) { return true; };
   5:             }
   6:              return false;
   7:    };

SharePoint Tipp – Spaltenbreite in Listenansichten anpassen

Folgende Fragestellung beschäftigt viele SharePoint Nutzer. Wie lassen sich Spaltenbreiten für eine Ansicht einer Liste oder Bibliothek verändern bzw. anpassen? Leider gibt es hierfür keine direkte Einstellungsmöglichkeit.

In diesem Blog stelle ich eine mögliche Vorgehensweise vor, mit Hilfe eines „jquery“ Srcipts inklusive einer „css“ Formatierung.

Schritt 1

Starten Sie den SharePoint Designer und öffnen Ihre Liste oder Bibliothek.

Schritt 2

Erstellen Sie wahlweise eine neue Ansicht oder bearbeiten Sie die Standardansicht „Alle Elemente“

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Schritt 3

Nach dem Öffnen sehen Sie lediglich die Codeview. Hier scrollen Sie runter, um den nachstehenden Code wie in meinem Beispiel unterhalb der angegebenen Codezeile einzufügen.

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<!--Anpassung der Spaltenbreite-->

<script src="http://ajax.googleapis.com/ajax/libs/jquery/1.8.3/jquery.min.js" type="text/javascript">

</script>

<script type="text/javascript">

// Zugriff über die Klasse und den Spaltennamen über den Spaltenname

$(document).ready(function(){

$("th.ms-vh2:contains('Projekt')").css("width", "150px")

});

</script>

Das Resultat sieht nun wie folgt aus:

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Schritt 4

Jetzt passen Sie den eingefügten Code geringfügig an. Das bedeutet, Sie verändern in der gegenzeichneten Zeile die Spaltenbezeichnung an sowie deren gewünschte Spaltenbreite variabel.

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Das fertige Gesamtbild hat sich demnach wie folgt verändert:

Vorher:

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Nachher:

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Viel Erfolg

“How To” Referenzimage mit / für WDS

Wer das Internet durchsucht für Anleitungen oder How To’s wie man ein Image von einem Referenz PC erstellt wird fest stellen das es keine leicht verständlichen Anleitungen gibt. Vor allem wenn man dieses Image dann noch direkt auf dem WDS (Windows Deployment Service) aufzeichnen will. Diesem Thema nehme ich mich mit diesem Blogeintrag in Angriff und stelle es in leicht verständlichen Schritten vor.

Als erstes müssen wir wissen was der WDS eigentlich benötigt um ein Image zu verteilen. Der WDS benötigt dafür zwei Dateien, die Boot.wim und die Install.wim. Aber was sind diese zwei Dateien eigentlich? Die Boot.wim enthält das WindowsPE welches ein abgespecktes Windows Betriebssystem darstellt um die Installation auf einem Rechner zu starten. Die Install.wim enthält sozusagen unser Windows Setup welches wir später selbst erstellen werden. Die Boot.wim finden wir auf jedem Windows Installationsdatenträger (oder auch Iso). Zum aufzeichnen der Schritte habe ich die Windows Schrittaufzeichnung verwendet die ich in einem früheren Artikel bereits vorgestellt habe. Als Vorbereitung habe ich mir eine folgende kleine Umgebung in Hyper-V aufgebaut, die vermutlich Teilnehmer meiner Windows Server Kurse bekannt vorkommen dürfte.

  • Server1.ppedv.test (Windows Server 2012 R2) als Domänencontroller für die Domäne ppedv.test mit DNS und DHCP
  • Server2.ppedv.test (Windows Server 2012 R2)  als WDS Server
  • Client1.ppedv.test (Windows 8.1) als Referenz PC
  • Client2 (ohne OS) als Ziel PC

Damit wir überhaupt unsere eigene Install.wim erstellen / aufzeichnen können, müssen wir als erstes unseren Referenz PC vorbereiten. Nachdem wir diesen nach unseren Wünschen konfiguriert haben (Programme installiert, aktuelle Updates installiert, …) muss dieser verallgemeinert werden. Während der Verallgemeinerung werden Computerspezifische Daten wie Installation ID, SID und Computername sowie die Domänenzugehörigkeit entfernt, da wir sonst die Aufzeichnung gar nicht starten könnten bzw. wir in unserem Netzwerk mehrere Rechner mit den gleichen Daten hätten. was zu schwerwiegenden Problem führt. Zur Verallgemeinerung werden wir über die Kommandozeile Sysprep als Administrator ausführen. Sysprep befindet sich an folgendem Pfad:

 

C:\Windows\System 32\Sysprep\Sysprep.exe

Nachdem ausführen von Sysprep in der Kommandokonsole öffnet sich uns eine GUI in der wir einfach unsere Optionen konfigurieren können. Natürlich könnten wir Sysprep auch direkt über die Kommandozeile konfigurieren.

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In dem Fenster wählen wir dann den sogenannten “Out-of-Box-Experience (OOBE) …” Modus aus und setzen den Haken bei Verallgemeinern. Standardmäßig steht bei “Option für Herunterfahren” Neustarten. Es empfiehlt sich aber diese Option auf Herunterfahren zu setzen. Da bei einem Neustart das System unteranderem direkt wieder in den Installation / Konfigurationsmodus startet und wir anschließend Sysprep erneut ausführen müssten. Nach klicken auf ok verrichtet Sysprep seine Arbeit und Verallgemeinert unseren Referenz PC. Wenn Sysprep die Verallgemeinerung abgeschlossen hat wird das System heruntergefahren. Somit sind wir vorerst mit unserem Referenz PC fertig und wenden uns unserem WDS Server zu. Diesem müssen wir als erster ein normales Start Abbild hinzufügen.

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Das Startabbild ist die Boot.Wim die ich hier von einer Windows Server 2012 R2 CD kopiere. Es wäre aber auch möglich diese von einem anderen Installationsmedium wie zb. Windows8.1 zu laden. Dazu machen wir einen Rechtsklick auf Startabbilder und klicken dann anschließend auf “Startabbild hinzufügen”. Die Boot.Wim und die Install.Wim finden wir immer in dem Ordner “sources”.

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Im nächsten Schritt können wir dieser noch einen eigenen Namen und eine eigene Beschreibung geben. Was wir aber für unser vorhaben vorerst auf den Standard Werten belassen. Nachdem der Assistent abgeschlossen könnten wir bereits Netzwerk basiert in das Windows PE booten, können allerdings noch nicht wirklich viel machen damit.

Damit wir unser Image dann direkt auf den WDS Server gestreamt / geladen werden kann müssen wir uns noch ein Aufzeichnungsabbild erstellen. Das Aufzeichnungsabbild beinhaltet ein Windows PE was auf die Aufzeichnungsabbild Erstellung reduziert ist und es uns ermöglicht dieses direkt auf den WDS Server zu laden. Dazu machen wir einen Rechtsklick auf unser soeben hinzugefügtes Startabbild und wählen “Aufzeichnungsabbild erstellen …” aus.

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Im folgenden Assistenten tragen wir einen Namen für das Abbild, eine Beschreibung und den vorläufigen Ort des Abbilds aus.

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Wenn der Assistent fertig dürfen wir hier an dieser Stelle, nicht den Haken setzen bei “Abbild jetzt dem Windows-Bereitstellungsserver hinzufügen”. Da das Aufzeichnungsabbild ansonsten beim Booten Fehler aufweist, um das zu verhindern hat mein Kollege Haiko Hertes einen Workaround in seinem Blogeintrag geschrieben. Kurz zusammengefasst müssen wir das Image mit dem Befehl dism einmal kurz in einen erstellten Ordner “mount” einbinden.

 

dism /Mount-Wim /WimFile:C:\Aufzeichnung.wim /index:1 /MountDir:C:\mount

Und danach wieder ohne Änderungen wieder ausbinden.

 

dism /Unmount-Wim /MountDir:C:\mount /commit

Jetzt können wir das Aufzeichnungsabbild wie zuvor das Startabbild dem WDS Server hinzufügen. Da wir in unserer Umgebung noch einen “leeren” WDS Server haben müssen wir an dieser Stelle noch eine Abbildgruppe unter Installationsabbilder hinzufügen. Das kann man machen indem man auf Installationsabbilder einen Rechtsklick macht und anschließend eine Abbildgruppe mit beliebigen Namen hinzufügt.

Jetzt fehlt uns nur noch ein letzter Schritt um uns unsere eigene install.wim zu erstellen, und zwar die Erstellung selbst. Dafür lassen wir unseren Client1 via PXE (Netzwerkboot) booten. Wenn der Client über das Netzwerk gebootet hat bekommen wir zwei Möglichkeiten zur Auswahl. Unser Aufzeichnungsabbild und das normale Windows PE.image

Nachdem wir das Aufzeichnungsabbild ausgewählt haben bootet unser System in den Assistenten zur Abbildaufzeichnung. Im Assistenten setzen wir den Haken bei “Abbild auf einen …. hochladen …), jetzt müssen wir nur noch unter Servernamen unseren WDS Server eintragen und unsere Abbildgruppe auswählen nachdem wir auf verbinden geklickt haben.

aufzeichnung konfig1

Damit alles funktioniert müssen wir noch einen lokalen Speicherpfad eingeben bzw. festlegen um Datei Fehler vorzubeugen die entstehen könnten wenn ein Netzwerkfehler auftritt.

Aufzeichnung fortschritt

Sobald der Assistent läuft können wir uns zurücklegen und warten bis das Image erstellt ist. Ist der Assistent abgeschlossen können wir nun unser Referenzimage auf andere Computer verteilen. Zum verteilen wählen wir einfach dann einfach beim Netzwerkboot das normale Windows PE aus und wählen dann unser selbst erstelltes “Windows 8.1” Image aus welches im Windows PE zur Verfügung steht..

Sysadminday 2015 – Ihr seid herzlich eingeladen!

Mit Unterstützung der ppedv AG wird am diesjährigen “System Administrator Appreciation Day” (Kurz: Sysadminday), dem internationalen “Feiertag” der Admins, ein Community Event in Leipzig stattfinden.

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Der Sysadminday findet jedes Jahr am letzten Freitag im Juli statt, dieses Jahr also am 31. Juli. Wir werden verschiedene Vorträge von MVPs, Community Leadern und anderen IT-Pros hören, es wird eine Diskussionsrunde geben und dann sollen die Gäste und Teilnehmer bei Buffet und Getränken untereinander in’s Gespräch kommen und den Tag in lockerer Atmosphäre ausklingen lassen.

Die Veranstaltung ist für Systemadministratoren, IT-Entscheider/-Leiter und andere IT-nahen Menschen gedacht und völlig kostenlos. Allerdings sind die Plätze begrenzt und eine Anmeldung über die Webseite zwingend erforderlich!

Die Anmeldung sowie weitere Details wie Sprecher und co. finden sich auf der Webseite der Veranstaltung unter http://www.sysadminday2015.de.

Wir freuen uns auf zahlreiche Gäste und nette Gespräche!

Datum: 31.07.2015, ab etwa 15:00 Uhr – wer später erst kommt, auch kein Problem

Ort: Straßenbahnhof Angerbrücke, Jahnallee 56, Leipzig

Preis: Kostenlos

Veranstaltungswebseite: http://www.sysadminday2015.de

Facebook-Event: https://www.facebook.com/events/1581487132138832/

Windows 10: Diese Editionen wird es geben

Microsoft hat nun bekannt gegeben welche Editionen es von Windows 10 geben wird und wie sich diese grob unterscheiden. Insgesamt 7 Editionen wird es geben - wobei nicht jede auch für jeden Gerätetyp gedacht ist.

Windows 10 Home
Geräte: PCs, Laptops, Tablets, Hybridgeräte
Ist die kleinste Edition für den Desktop-Bereich und für Heimanwender gedacht. Beinhaltet die Sprachassistentin Cortana, die Fingerabdruck-, Iris- und Gesichtserkennung Windows Hello, den Touch-Modus Continuum, Standard-Apps für Musik, Fotos, Videos, EMails und Kalender, sowie den neuen Browser Microsoft Edge.

Windows 10 Pro
Geräte: PCs, Laptops, Tablets, Hybridgeräte
Ist für anspruchsvolle Heimanwender, sowie für kleine Büros bzw. Unternehmen. Gleicher Funktionsumfang wie Windows 10 Home, jedoch zusätzliche Funktionen, um eine einfachere Administration in Unternehmen zu ermöglich. So steht beispielsweise Domain Join, Gruppenrichtlinien oder das neue Windows Update for Business zur Verfügung.

Windows 10 Enterprise
Geräte: PCs, Laptops, Tablets, Hybridgeräte
Ist für mittlere und große Unternehmen und wird nur als Volumen-Lizenz vertrieben. Gleicher Funktionsumfang wie Windows 10 Pro, jedoch zusätzlich noch umfangreiche Verwaltungstools für Apps und Geräte, weitere Sicherheitsfunktionen wie Identitätsmanagement oder “Long Term Servicing Branches” (damit können wichtige Systeme nur mit Sicherheitsupdates aber nicht mit neuen Funktionen versorgt werden).

Windows 10 Education
Geräte: PCs, Laptops, Tablets, Hybridgeräte
Ist für Schulen, Lehrer und Schüler bzw. Studenten und baut auf Windows 10 Enterprise auf. Wird nur über spezielle Volumenlizenzprogramme für Bildungseinrichtungen vertrieben.

Windows 10 Mobile
Geräte: Smartphones, kleine Tablets
Für den normalen Anwender von kleinen mobilen Geräten. Stellt die selben Apps wie Windows 10 Home zur Verfügung, jedoch mit einer für kleine Bildschirme optimierte Oberfläche. Zusätzlich noch eine touch-optimierte Version von Microsoft Office. Mit Continnum lassen sich die Geräte wie kleine PCs bedienen, sobald Maus, Tastatur und Monitor angeschlossen werden. Ein kostenloses Upgrade auf Windows 10 Mobile wird für alle Lumia-Smartphones, auf denen bisher Windows Phone 8.1 läuft, bereitgestellt.

Windows 10 Mobile Enterprise
Geräte: Smartphones, kleine Tablets
Für Firmen-Smartphones in mittleren und großen Unternehmen. Gleicher Funktionsumfang wie Windows 10 Mobile, jedoch zusätzlich mit einem speziellen Update-Management, über das Administratoren steuern können, wie schnell Updates und neue Funktionen auf den Geräten installiert werden sollen. Steht nur Volumen-Lizenznehmern zur Verfügung.

Windows 10 IoT Core
Hersteller können ihre Smartwatches zukünftig mit dieser Internet-of-things-Version von Windows 10 ausliefern. Ebenso kann diese Edition auf unterschiedlichen Internet-fähigen Geräten wie Aufzügen, Herz-Überwachungsmonitoren oder Geldautomaten zum Einsatz kommen.

windows-10-logo

Neuer Microsoft-Browser hat seinen Namen

Seit Build 10049 von Windows 10 befindet sich eine frühe Version des neuen Microsoft Browsers "Project Spartan". Microsoft hat jedoch immer betont, dass das nicht der endgültige Name sein wird. Auch in der aktuellen Windows 10 Insider Preview wird noch der Name "Project Spartan" (Version 0.11.10074.0) verwendet. Allerdings wurde vorkurzem der finale Name bekannt gegeben: Microsoft Edge. Interessant auch das zukünftige Logo des Borwers: Es ist dem Logo des Internet Explorers gar nicht so unähnlich – damit möchte Microsoft einen Wiedererkennungswert schaffen.

Microsoft-Edge-logo

Neben neue Funktionen wie einem speziellen Lesemodus für Webseiten, Web Notes (um Notizen, Markierungen und Kommentare auf Webseiten vorzunehmen) oder die Integration der Sprachassistentin Cortana, wird auch Altlast des Internet Explorers über Board geworfen. Hierzu zählt beispielsweise der Dokumenten-Modus (mit dem ein neuerer IE so tun kann, als wäre er eine ältere Version) oder die Unterstützung von ActiveX, VBScript und VML.

Dafür verspricht Microsoft eine bessere Unterstützung von Web-Standards. So soll der neue Browser in Sachen JavaScript-Neuerungen (ECMAScript 6) Chrome abhängen und auch vor Firefox liegen! Von rund 160 CSS-Eigenschaften mit -ms-Vendorpräfix haben es nur noch rund 1/10 davon in Edge geschafft. Im Gegenzug kommen mehr als 90 –webkit-Eigenschaften hinzu.

Momentan sieht es jedoch so aus, dass Microsoft mit Edge bis zum Erscheinen von Windows 10 nicht komplett fertig wird und dadurch eine Features, wie die Synchronisierung von Einstellungen und Favoriten mit anderen Geräten, erst später über Updates nachgereicht werden.

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Neue Microsoft Vorabversionen verfügbar

In den letzten Tagen hat sich wieder viel getan rund um Microsofts nächste Produkt-Versionen. Folgende Produkte sind in neueren Versionen verfügbar:

  • Windows 10 Enterprise Insider Preview (Build 10074) – seit 30.04.2015
  • Windows Server Technical Preview 2 – seit 05.05.2015
  • System Center Technical Preview 2 (SCVMM, SCSM, SCOM, SCDPM, Orchestrator) – seit 11.05.2015

Dazu kommt der Release Candidate (RC) vom TFS (Visual Studio Team Foundation Server) 2015 (seit 12.05.2015) und Visual Studio 2015 RC (seit 29.04.2015)

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Downloadquelle ist u.a. die MSDN oder das MS Evaluation Center (https://www.microsoft.com/en-us/evalcenter/search?k=&p=&a=&s=&r=16&so=)

mehrere Blend Effekte kombinieren

Viele Jahre war ich der Meinung, das sich Effekte (Effects) innerhalb eines XAML UI Elements nicht kombinieren lassen. Ein blöder Fehler in einer Blend Schulung belehrte mich eines Besseren.

Effekte, genauer gesagt Pixel Shader Effects, erlauben die Manipulation eines beliebigen Objektes auf der Grafikkarte. Diese werden in einer eigenen Programmiersprache HLSL geschrieben. In den Anfängen lieferte Microsoft nur zwei Effekte mit, Blur und Drop Shadow. In der Zwischenzeit sind es für WPF 15. Ein Effekt wird per Drag&Drop auf das UI Element gezogen und taucht dann im XAML als Unterelement auf.

   1:  <Rectangle Fill="#FFF4F4F5" HorizontalAlignment="Left" Height="100" Stroke="Black" VerticalAlignment="Top" Width="100" Margin="250,90,0,0">
   2:              <Rectangle.Effect>
   3:                  <DropShadowEffect/>
   4:              </Rectangle.Effect>
   5:  </Rectangle>

Im Blend Editor ist dieser Effekt untergeordnet

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Auch die Eigenschaften wie Schattenfarbe (color) oder die Richtung (Direction) sind per Property Dialog änderbar.

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Das Ergebnis im Design View.

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Problem ist, wenn man versucht einen weiteren und damit zweiten Effekt auf das Rechteck zu ziehen. Damit wird der Erste Effekt entfernt.

Durch Zufall habe ich einen Effect auf das Layoutroot Grid Container Control gezogen. Alle darunter liegenden Child Controls erbten diesen Effekt.

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Damit lassen sich somit auch Effekte kombinieren. Hier der DropShadow Effect und der ColorToneEffect auf dem Rectangle.

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Allerdings endet dieser XAML Trick jäh, wenn man dem Parent Container (hier Layoutroot) einen Background Brush verpasst. Dann wird der Effekt nur mehr auf das Parent Grid angewandt. Abhilfe schafft ein zusätzlicher Layout Container in der Hierarchie.

Übrigens Expression Blend ist seit der Version 5 gratis zum download und heißt nun Blend für Visual Studio.

Training, Schulung, April Aktion

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