Modellgesteuerte App – Flow Schritte (Cloud-Flows) implementieren

Modellgesteuerte Apps können genauso wie die zeichengesteuerten Apps nicht nur manuell ausführbare Flows enthalten, sondern auch solche, die in die Geschäftsprozessflows eingebunden werden können.

In diesem Blog zeige ich das recht verwirrende Verfahren, um dies zu erreichen. Ein in modellgesteuerten Apps integrierter Geschäftsprozessflow definiert den Ablauf eines Eingabeprozesses, der den Geschäftsvorgang definiert und begleitet. Das ist ausschließlich in modellgesteuerten Apps der Fall.

Nachfolgend wurde von mir ein „Testprozessflow“ erstellt. Der enthält zwei Phasen. In der Phase 1 (Umsatz) soll der Benutzer einen Umsatz eingeben (Datenschritt), dies definiert die zuvor erstellte Tabelle per Spalte „Umsatz“. In dieser Phase ist auch ein Flow-Schritt eingebunden. Dieses Feature befindet sich in einer „Vorschauversion“.

Der Flow-Schritt taucht als Auswahl nur dann auf, wenn die nachfolgend beschriebenen Schritte durchgeführt werden.

Der Geschäftsprozessflow sieht wie folgt aus, ganz einfach, lediglich zwei Phasen. In der zweiten Phase existiert ebenso ein “Datenschritt” für die Eingabe von Kosten per Spalte “Kosten” die sich in der zugrundeliegenden Tabelle befindet.

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Im Flow-Schritt ist der eigentliche Cloud-Flow verknüpft.

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Bisher gelang es mir nicht, trotz richtiger Definition des Cloud-Flows, ihn in dem Phasenschritt zu implementieren. Im vorliegenden Fall ist es der „Stepflow“. Nachfolgend die Schritte, um es zu erreichen.

Der Cloud-Flow muss mit dem richtigen Trigger (Auslöser) beginnen. Es ist der Trigger aus der Kategorie „Dataverse“ -> „Bei Ausführung eines Flowschritts“.

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Hinweis: es ist wichtig, im Flow die dynamisch auswählbare AktionTabellenzeilen-ID der BPF-Phase“ im Workflow zu verknüpfen, damit der Cloud-Flow später im Geschäftsprozessflow verknüpfbar wird!

Nachdem der Flow erstellt wurde, kommt der nächste Schritt, es ist die Verknüpfung als Flow-Schritt im Geschäftsprozess.

In eine beliebige Phase muss die Komponente „Flow-Schritt“ hinzugefügt werden, wie nachfolgend abgebildet.

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Um den Flow-Schritt zu konfigurieren, gilt es den fertigen „Stepflow“ auszuwählen und mit dem Button „Anwenden“ zuzuordnen.

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Ist das alles konfiguriert, kann und muss der Geschäftsprozessflow gespeichert (Schaltfläche „Speichern“) werden und abschließend muss der Flow auch noch „Aktiviert“ werden., siehe Screenshot.

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Nun geht es zum letzten Schritt über. Der Geschäftsprozessflow ist nach wenigen Minuten direkt über die Verwendung der modellgesteuerten App verfügbar.

Es gilt einen neuen Datensatz zu erstellen, im oberen Bereich des Formulars erscheint der Prozessflow inkl. der Phasen. Nach Eingabe der erforderlichen Daten und Speichern des Datensatzes, ist der Cloud-Flow in der ersten Phase auswählbar. Mein Flow „Mail senden“ führt über den Klick der Schaltfläche den Flow aus.

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Fazit: Modellgesteuerte Apps vereinen die Vorteile aus zwei Microsoft Anwendungen. Zum einen die Vorteile der datenbasierten Geschäftsdaten-Apps und eben auch noch alle Vorteile der Cloud-Flows die sich in alle Prozess-Schritte über die Phasen der Geschäftsprozessflows integrieren lassen.

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